Bildung

Bildung ist die Chance zum sozialen Aufstieg. Wichtig ist, was ein Mensch kann. Unwichtig wird, in welches Elternhaus er geboren wurde.

 

In einer Welt der Veränderungen gibt es keine Ressourcen, die wertvoller wären als Bildung. 

 

Sie befähigt die Menschen, auch in einer komplexen Umwelt selbstbestimmt ihren Weg zu gehen. 

  

Unser Rohstoff sind unsere klugen Köpfe!

 

Deutschland war einmal die weltweit führende Bildungsnation. Das können wir wieder sein!

 

Daher: Schauen wir nicht länger zu! Sorgen wir für weltbeste Bildung für jeden!

 

Die Digitalisierung steckt voller Chancen für bessere Bildung: Individuelleres Lernen, innovative Lehrmethoden und aktuellere Lehrmittel. Machen wir endlich davon Gebrauch!

 

Unser bestehendes System ist den Anforderungen der digitalen Welt nicht gewachsen und nutzt seine Möglichkeiten nicht. Bei der Nutzung von Computern im Unterricht ist Deutschland internationales Schlusslicht unter Industrieländern. Die IT-Ausstattung an deutschen Schulen befindet sich auf dem Stand von 2006.

 

An unseren Schulen darf über die Welt nicht länger berichtet werden, wie sie einmal war, sondern es muss unterrichtet werden, wie sie einmal sein wird.

 

Deshalb fordern wir Freien Demokraten die Bildungsausgaben auf Top-5-Niveau der OECD-Länder zu erhöhen, denn kein Geld ist besser investiert als in die Zukunft unserer Kinder!

  

Der Bildungsföderalismus - wie wir ihn praktizieren - ist längst nicht mehr Teil der Lösung, sondern zum Problem selbst geworden. Wir Baden-Württemberger stehen doch nicht mit Bayern oder Sachsen im Wettbewerb um kluge Köpfe, sondern mit unseren internationalen Nachbarn.

  

Um dem Ziel der weltbesten Bildung näher zu kommen brauchen wir einheitliche Bildungsstandards auf hohem Niveau und endlich eine Kompetenzverlagerung von den Ländern hin zum Bund, was zeitgleich die Einsparung von 16 Landesbildungsministerien inklusive Verwaltungsapparat zur Folge hätte.

  

Ich setze mich für die Reformierung der Lehrpläne ein, damit wir endlich raus aus der Kreidezeit kommen. Unsere Schüler werden teilweise morgen in Berufen arbeiten, die es heute vielleicht noch gar nicht gibt. Können Gedichte in drei Sprachen interpretieren, haben aber keine Ahnung von Versicherungen und Finanzwesen. Hier stimmt die Prioritätensetzung längst nicht mehr!

  

Wir kämpfen für Bildungsvielfalt und gegen die einseitige Bevorzugung der Gemeinschaftsschule, weil wir wissen, dass nicht jedes Kind gleich ist. Unser bisheriges durchlässiges Schulsystem bietet größtmögliche Chancen für jeden Schüler - das durfte ich am eigenen Leib in der Praxis erfahren.

 

 Alle Schulen sollen nach unserer Vorstellung Entscheidungsfreiheit über Haushalt, Profil und Personal erhalten. Gute Konzepte setzen sich durch, während diejenigen die aus der Zeit gefallen sind durch eine Abstimmung mit den Füßen auslaufen werden.

  

Die Einführung von Bildungsgutscheinen nach dem Rucksackprinzip würde endlich dazu führen, dass das Geld den Schülern folgt und die Schüler nicht länger dem Geld, also den besser ausgestatteten Schulen. Damit kann bestmöglich ein dezentrales Schulwesen und eine Aufwertung des ländlichen Raumes erreicht werden.

 

Schulen in freier Trägerschaft würden hierdurch eine gleichwertige Unterstützung wie herkömmliche Schularten erhalten.

 

 Durch eine "Exzellenzinitiative berufliche Bildung" wollen wir dem Fachkräftemangel - gerade in handwerklichen Berufen - begegnen und dafür sorgen, dass der Meister endlich wieder soviel wert ist wie der Master, sei es bei der Bezahlung oder der gesellschaftlichen Wertschätzung. Im gleichen Zuge setzen wir uns für eine Stärkung der dualen Ausbildung ein.

  

Zur besseren Finanzierung der Hochschulen wollen wir neue Wege gehen und nachgelagerte, moderate Studiengebühren im Sinne eines neuen Generationenvertrages einführen.

 

Studiengebühren sind für uns gerecht, solange sie erst nach dem Abschluss erhoben und einkommensabhängig gezahlt werden, sodass Generationen von ehemaligen Studierenden über einen umgekehrten Generationenvertrag zur Verbesserung der Studienbedingungen beitragen. Mit Studiengebühren können Hochschulen schneller modernisiert und die Studienbedingungen verbessert werden. Insbesondere eine gut ausgestattete Universitätsbibliothek ist wesentlich sozialer, als wenn jeder Studierende seine Bücher selbst kaufen muss.

 

Studierende selbst haben aber in der Regel wenig Geld und dürfen daher nicht während des Studiums finanziell belastet werden. Nach dem Studium verdienen sie allerdings meistens mehr und finden schneller Arbeit als Menschen ohne Hochschulzeugnis. 

 

Studienbeiträge dürfen erst nach Überschreiten einer angemessenen Einkommensschwelle fällig werden und sind bei der Einkommenssteuer als Werbungskosten anzuerkennen.

  

Auch die Anerkennung ausländischer Berufs- und Bildungsabschlüsse muss schneller und intensiver vorangetrieben werden, um bestehende Fachkräftelücken schneller schließen zu können.

 

 Bildung ist der Schlüssel zum Aufstieg, aber die gibt es nicht zum Nulltarif. Daher setzen wir uns für ein Bildungssparen ein. Das heißt: Für jeden Euro, der für Bildung zur Seite gelegt wird, gibt es einen staatlichen Zuschuss. So können Eltern den Bildungsweg ihrer Kinder von klein auf absichern.